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Einige wichtige Fachwörter aus der Brauereisprache.

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W

Bezeichnung Erklärung
Wasser
Nach dem Deutschen Reinheitsgebot ist Wasser einer der vier Bestandteile des Bieres, es darf nur in Trinkwasserqualität verwendet werden, also ohne chemische Aufbereitung. Brauwasser sollte "weich" sein, also eine geringe Kalkhärte aufweisen, da die Kalkhärte den Geschmack beeinflusst. Um 1 hl Bier herzustellen braucht man heute etwa 4 bis 5 hl Wasser. Vor einigen Jahrzehnten waren es noch 25 hl.
Weichen
Dem Braugetreide wird Feuchtigkeit zugeführt, um durch Quellung die Keimung einzuleiten.
Weihenstephan
In Weihenstephan ist die Fakultät für Brauwesen an der technischen Universität München. Sie ist die älteste, bedeutendste Forschungs- und Ausbildungsstätte für Brauwesen in der ganzen Welt.
Weizenbier (Weisßbier)
Weizenbier ist ein obergäriges Bier. Zum Brauen wird neben Gerstenmalz auch Weizenmalz (mind. 50%) verwendet.
Weiße, Berliner
Obergäriges Bier aus Gersten- und Weizenmalz. Die zweite Gärung erfolgt mit Milchsäure. Daraus resultiert in alter Zeit manchmal ein unangenehmer Beigeschmack, der mit einem Schuß Waldmeister- oder Himbeersirup übertönt wurde.
Wintergerste
Eiweißreiche und dickspelzige Gersten, die von den Brauern nur ungern zu Malz verarbeitet werden.
Würze
Aus Malz gewonnene, lösliche Bestandteile werden mit dem Hopfen in der Würzepfanne gekocht. Damit wird die Keimfreiheit erzielt und der vorgesehene Stammwürzegehalt erreicht.