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| 034775 - 20205 |
Einige wichtige Fachwörter aus der Brauereisprache.
Es befinden sich 136 Einträge in diesem Bierlexikon.All
| Bezeichnung | Erklärung |
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| Flaschenbier |
Etwa 75 % des in Deutschland getrunkenen Bieres kommt in Flaschen und Dosen auf den Markt.
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| Flaschengarung |
Bei Bieren mit Flaschengärung findet der letzte Teil des Gärprozesses durch Zugabe von Hefe in der Flasche statt. Bekanntester Vertreter dieses Typs ist das Hefeweizen.
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| Forciertest |
Mit dieser Methode wird durch künstliche Alterung die nichtbiologische Haltbarkeit, also die voraussichtliche Lebensdauer des Bieres festgestellt. Dabei wird das Bier in Flaschen wechselweise bei 40 bzw. 60 und 0° C aufbewahrt.
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| Fremdorganismen |
Bier ist ein Naturprodukt. Vor allem zu Beginn der Gärung ist die Würze anfällig für Wildhefen, verschiedene Bakterien und Pilze, weil diese unter gleichen Bedingungen gedeihen wie Bierhefe. Solche Fremdorganismen können das Bier in Geschmack und Haltbarkeit erheblich schädigen oder verderben. Sorgfalt und Hygiene ist deshalb für Brauereien oberstes Gebot.
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| Fuselole |
Höhere Alkohole, die sich bei der Gärung bilden und in höherer Konzentration nachteilig auf Qualität und Bekömmlichkeit wirken.
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| Gambrinus |
Der Schutzpatron der Brauer. Die genaue Herkunft von Gambrinus ist ungeklärt. Manche Autoren sprechen von ihm als burgundischen Fürsten des 13.Jahrhunderts mit dem Namen Jan Primus (Johannes der Erste), andere als König von Flandern und Brabant im 16.Jahrhundert.
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| Garung |
Hefe wandelt den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure. Die Dauer der Hauptgärung beträgt bei untergärigen Bieren 7 Tage, bei obergärigem Bier 3 Tage.
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| Gerste |
Nach dem Deutschen Reinheitsgebot einer der vier Bestandteile des Bieres. Zweizeilige Sommergerste ist wegen des niedrigen Eiweißgehaltes zum Brauen am besten geeignet. Sie wird durch Keimen und Darren in Malz umgewandelt und erst dann zum Brauen benutzt.
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| Geschmacksstabilität |
die Eigenschaft eines Bieres, die beim Abfüllen vorhandene Qualität bis zum Verbrauch unverändert zu erhalten. Hauptsächliche Geschmacksveränderungen sind das Zerfallen der ursprünglichen Harmonie und ein Alterungston. Bei der DLG-Qualitätsprüfung wird die Geschmacksstabilität durch das Prüfen von zwei unterschiedlichen alten Proben des gleichen Bieres festgestellt.
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| Gose |
Ehemalige Leipziger Spezialtät. Obergäriges Bier, der Berliner Weiße nicht unähnlich, dessen Rezept in den Sechziger Jahren als verschollen galt. Seit 1991 wird wieder Gose gebraut: von der Weißbierbrauerei Weißenburg für die Leipziger "Gosenschenke Ohne Bedenken".
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Bierlexikon